Performance   (AT, CH, DE)

APRÈS SCHMELZE

Institut für Medien, Politik und Theater

„Skifoan woa des Leiwandste“

APRÈS SCHMELZE

Institut für Medien, Politik und Theater
Donnerstag,
25.02.2027
KRAFT 2027APRÈS SCHMELZE
Institut für Medien, Politik und Theater
Donnerstag,
25.02.2027
KRAFT 2027APRÈS SCHMELZE
Institut für Medien, Politik und Theater
„Skifoan!” – der österreichische Nationalsport ist nicht nur heiliges Kulturgut, sondern einer der wichtigsten Grundlagen der heimischen Tourismusindustrie. Doch um welchen Preis?

Unwetterkatastrophen und Überschwemmungen gehören mittlerweile zur Normalität. Seitens der Politik scheint es nur wenige Bestrebungen zu geben, die Klimakrise in den Griff zu bekommen – in Zukunft gilt demnach wohl „Skifoan woa des Leiwandste“

. Gäbe es Möglichkeiten die Gletscherschmelze aufzuhalten? Oder geht es eben genau darum, die Konsequenzen davon abzumildern, anstatt sich an ihre ursprüngliche Form zu klammern? Warum ist Klimaaktivismus wieder in den Hintergrund gerückt? Und was braucht es, um einzulenken in einem langsam vor sich hin schmelzenden Österreich? Wird es in Zukunft vermehrt Grasskirennen und Windboarding geben? Schnee aus Schmalz und Plastik? Welche neuen Energien können aus dem Wegsterben von gewohnten Landschaften wachsen?


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© Institut Theater


“Skifoan!”—Austria’s national sport is not only a sacred cultural treasure but also one of the most important pillars of the country’s tourism industry.
But at what cost?

Severe weather events and floods have become the norm. On the political front, there seems to be little effort to get the climate crisis under control—so in the future, the motto will likely be “Skifoan woa des Leiwandste.”

Are there ways to stop the glaciers from melting? Or is the real issue about mitigating the consequences rather than clinging to their original form? Why has climate activism faded into the background again? And what will it take to bring about change in an Austria that’s slowly melting away? Will there be more grass skiing and windboarding in the future? Snow made of lard and plastic? What new forms of energy can emerge from the disappearance of familiar landscapes?

© Jennifer Weiss

ABOUT THE ARTISTS

Das Kollektiv „Institut für Medien, Politik und Theater” (Felix Hafner, Emily Richards, Jennifer Gisela Weiss, Anna Wielander) arbeitet inter­disziplinär an der Schnitt­stelle zwischen Theater und Journalismus. In monatelangen, intensiven Recherchen werden die Projekte zu gesellschaftspolitisch aktuellen Themen entwickelt. Das „Institut” möchte niederschwellig komplexen Themen einen Raum geben und setzt dabei auf eine formale Vielfalt zwischen Dokumentarischem und Fiktion. In den sinnlichen Mitteln des Theaters sieht das „Institut” eine Möglichkeit, neue Kontexte sichtbar zu machen. Da wo der Journalismus an seine Grenzen stößt, kann das Theater Fragen und Widersprüche in den Raum stellen – ohne Anspruch auf eindeutige Antworten. ........... Interdisciplinary collective working at the intersection of journalism and theater, founded in 2019, based in Vienna, Austria, consists of Felix Hafner (director, writer, performer), Emily Richards (dramaturg, writer), Jennifer Gisela Weiss (director, writer, performer), Anna Wielander (journalist, writer) The "Institut" did multiple year-long research projects and theatre productions in Austria and Germany, with topics as corruption in the political landscape, abuse of power in the cultural industry or backlash on women's rights

Mit / With

Clemens Berndorff, Raphael Muff, Tamara Semzov

Szenische Einrichtung / Staging

Emily Richards, Jennifer Gisela Weiss

Text

Emil Biller, Felix Hafner, Emily Richards, Jennifer Gisela Weiss

Ausstattung / Set and Costume Design

Kathrin Eingang

Theaterland Steiermark